Fußball

Der Fußball - früher stärkste Abteilung unseres Vereins - fand in unserer Gegend um die Jahrhundertwende seine ersten Freunde. Fußballvereine entstanden zunächst in den Städten - Bad Kreuznach, Sobernheim und Kirn - auf dem flachen Lande dauerte dies bis in die zwanziger Jahre. So auch in Bockenau, wo im Jahre 1928 junge Männer sich außerhalb des Turnvereins zusammenfanden, um Fußball zu spielen. Daß es so lange bis zum regulären Beginn des Fußballs im TSV dauerte, erklärte der ehemalige Vorsitzende Philipp Viehmann folgendermaßen: " Mit dem Fußball war es wie mit Coca-Cola; es sollte nicht getrunken werden und hat sich doch durchgesetzt. Lehrer Müden hat uns immer darauf hingewiesen ' das ist das englische Spiel und wir Deutsche brauchen nicht den englischen Fußball!".

Dem neu gegründeten Fußballclub Germania Bockenau wurde von der Gemeinde eine Wiese " Auf der Heide " zur Verfügung gestellt, auf der die ersten Gehversuche gemacht wurden. Zwei auf Fichtenstangen errichtete Tore waren schnell aufgestellt, und daß die Wiese krumm und buckelig war, tat der Freude kein. Aber bereits 1930 war es mit dem Fußball in Bockenau wieder vorüber, der Fußballverein wurde aufgelöst, Handball wurde im TSV modern, zwei Mannschaften nahmen an den Meisterschaftsspielen teil.

Erst 1948 nach Beendigung des Krieges und Heimkehr der Kriegsgefangenen wurde mit Fußball das Vereinsleben wieder erweckt. Rudolf Jost und Arthur Schwarz waren die Initiatoren. Eine 1. und 2. Herrenmannschaft wurden gebildet und zur Teilnahme an den Meisterschaftsspielen gemeldet.
Da anfangs kein Sportplatz zur Verfügung stand, spielte man vor allem auswärts, aber auch auf wechselnden Wiesen der Gemarkung Bockenaus, so in den " Herrenwiesen", " Auf der Heide" und hinter dem Schwimmbad, dort wo heute die Pumpstation steht. en Abbruch. Gespielt wurde gegen Vereine der näheren Umgebung.Dem großen Engagement von Heinrich Desch und Rudulf Lipps war es zu verdanken, daß schon am 21.06.1949 endlich ein richtiger Sportplatz in Bockenau " An der alten Bach " eingeweiht werden konnte.

Die sportlichen Erfolge wuchsen. Eine Schüler- und Jugendmannschaft wurde gebildet, 1956 im Spiel gegen Roxheim auf neutralem Platz in Hüffelsheim der Aufstieg in die B-Klasse errungen.1960 machten die Bockenauer schlielich wieder von sich reden: Das denkwürdige Pokalspiel gegen Adler Kreuznach auf dem Mandeler Waldsportplatz, das 7 : 6 gewonnen wurde, legte den Grundstein für den Sieg im Pokalwettbewerb des Kreises Bad Kreuznach durch ein 1 : 0 gegen Odenbach in Odernheim. Nun war die Mannschaft an den Aufstiegsspielen zur A-Klasse zusammen mit Weinsheim und Hennweiler teilnahmeberechtigt.

Mit Bravour wurde das Ziel A-Klasse erreicht, wo man anfangs sogar Tabellen-führer wurde. Der schmerzliche Verlust des überragenden Sportskameraden Rudolf Lipps im Oktober des gleichen Jahres brachte auch einen sportlichen Niedergang in den Leistungen der Mannschaft, der Abstieg in die B - Klasse mußte 1963 hingenommen werden. Ein Wiederaufstieg in den Jahren 65 / 66 / 67 war greifbar nahe, als Bohnenberger, Satter & Co Tore am Fließband schossen und die Fußballwelt vom Bockenauer " 100 000 Mark Sturm " sprach.

Infolge des Verkaufs des Sportplatzes " An der alten Bach ", ohne dass der neue rechtzeitig fertiggestellt worden war, verbannte für drei Jahre den Fußball aus Bockenau, in Sponheim und Mandel mußte gespielt werden. Sicher ein Grund dafür, daß das Interesse am Fußball in Bockenau erlahmte und sogar der Abstieg in die C-Klasse nicht abzuwenden war. Dort spielte die Mannschaft jahrelang und versuchte Jahr für Jahr den Wiederaufstieg in die B-Klasse.

Während von Anfang an eine oder auch zwei Jugend- und Schülermannschaften den Nachwuchs für die 1. und 2. Mannschaft schulten, wurde eine " Alte-Herren-Mannschaft erst im Jahre 1968 in Bockenau gegründet. Sie war es vor allem, die die zahlreichen Kontakte zu auswärtigen Vereinen herstellte und mindestens einmal jährlich einen Ausflug zu den Vereinen im Schwarzwald, Sauerland oder Hessen durchführte.

Nur eine Saison, 1978 / 79 wurde auch Damenfußball in unserem Verein gespielt. Bald nach Saisonbeginn zeigte sich, daß das Fußballspiel doch eher eine Sache der Männer war, nach und nach bröckelte die Zahl der ursprünglich 20 Mädchen soweit ab, dass nur unter größten Mühen die letzten Spiele ausgetragen werden konnten.

Insgesamt konnte einem um die Fußballabteilung nicht bange sein, solange der Wahlspruch beherzigt wurde: " Elf Freunde müsst ihr sein, um siegen zu können. An dieser Stelle soll einer der treuesten Anhänger der aktiven Fußballmannschaften des TSV nicht unerwähnt bleiben, der kaum ein Fußballspiel ausgelassen hatte. Gemeint ist Josef "Jupp" Frenger. In seiner Jugend ein aktives Mitglied der Männerturnriege, stellte er später dem TSV seinen fußballerischen Sachverstand als Linienrichter zur Verfügung. Mit einem eigenen Schiedsrichtertrikot und handgestickter Linienrichterfahne, die seine Initialien trug, ausgestattet, unterstützte er auf unnachahmliche und unbestechliche Weise den Schiri. Gelegentlich belehrte er vom Spielfeldrand aus laut- und ausdrucksstark seinen Kollegen auf dem Spielfeld. Ich bin ganz sicher, dass unser Jupp im Fußballhimmel schon manches Spiel geleitet hat.

Nach der 75-Jahrfeier des TSV im Jahre 1979 schickten sich die beiden aktiven Fußballmannschaften an, das Mittelmaß der C-Klasse hinter sich zu lassen. Neuzugänge in der 1. Mannschaft wie Rüdiger Kaminski, Turan Dikmetas, Klaus Pyrek, Jürgen Klotz und Uli Schäfer führten zu einer deutlichen Leistungssteigerung sowohl in der ersten als auch in der zweiten Mannschaft. So wurde die zweite Mannschaft des TSV Meister der Reserven der C-Klasse Mitte in der Saison 80/81. Die Ausflugsfahrt der 1. und 2. Mannschaft vom 12.-17.04.81 wurde für alle Teilnehmer zu einem unvergesslichem Ereignis und stärkte die Kameradschaft enorm.

Der große Wurf gelang dann der 1. Mannschaft in der Saison 81/82. Sie führte fast während der gesamten Saison die Tabelle an, brauchte dann aber nach Niederlagen u.a. gegen Traisen die Hilfe anderer Clubs. Durch ein ungefährdetes 3:1 in Hochstätten / Pfalz sicherte sich die 1. Mannschaft in der C-Klasse Mitte den Titel, da gleichzeitig der TuS Neu-Bamberg in Altenbamberg über ein 1:1 Unentschieden nicht hinauskam.

Nach 16 Jahren spielte der TSV nun wieder in der B-Klasse. In der Saison 82/83 spielte die 1. Mannschaft in der B-Klasse ganz oben mit, verpaßte nur knapp den Aufstieg in die A-Klasse. Als der Motor und Kopf der Fußballabteilung, Hartmut Kofke, aus gesundheitlichen Gründen nach 16 Jahren sein Traineramt aufgeben musste, war es nicht einfach, diese Lücke zu füllen. Mit Klaus Dörner sollte nun im schwierigen zweiten Jahr die Klasse erhalten werden. Obwohl bis auf Arnold Kehrein (Roxheim) der Kern der Mannschaft erhalten blieb, kam in der Saison 83/84 der herbe Rückschlag , das Team mußte wieder zurück in die C-Klasse. Auf K. Dörner folgte v. Juli '86 - Januar '90 Günter Büttenbender auf dem Chefsessel, konnte aber keine entscheidenden Impulse setzen. Aufgrund von Spielermangel und in Erwartung besserer sportlicher Zeiten gingen die 1. und 2. Mannschaft des TSV mit der Saison 89/90 eine Fusion mit dem Lokalrivalen Sponheim ein. Auf Anhieb wurde die erste Mannschaft Zweiter, die zweite Mannschaft Vierter der Punktrunde.

Die Saison 90/91 brachte dann aber den ersehnten Erfolg: Unter Trainer Horst Heckenbender wurde die SG Sponheim - Bockenau Erster der C-Klasse Mitte und stieg in die B-Klasse auf.

Gegen die Fusion wurde dann aber in Bockenau erst Stimmungsmache betrieben, dann fanden sich Sponsoren zusammen, die Bockenauer Spieler von auswärtigen Vereinen zum TSV " zurückholten " mit dem Ziel, wieder als TSV Bockenau einen selbständigen Spielbetrieb zu unterhalten und in die B-Klasse aufzusteigen.

Unter Trainer Winfried Lanz wurde die Mannschaft "nur" Dritter der Punktrunde. Die "zurückgeholten" Spieler zog es danach wieder zu höher klassigen Vereinen, zurück blieb nur noch eine Rumpfmannschaft. Ein letztes Mal startete eine aktive Bockenauer Mannschaft in der Saison 92/93, wurde Vorletzter und meldete danach ab. Ob es nicht besser gewesen wäre, die Fusion zu erhalten?! Die Meistermannschaft von '82 pflegt auch heute noch ihre Kameradschaft, gewann 20 Jahre nach ihrem größten Erfolg 2:1 gegen die heimische AH-Mannschaft und spielt zur 100-Jahr-Feier gegen eine Mannschaft aus Spabrücken.

So blieb es an den Fußballern der Alten Herren (AH) , die Begeisterung für den Fußball weiter zu tragen und die Kameradschaft zu pflegen. Wie bereits erwähnt, wurde die AH 1968 aus älteren Spieler der 1. und 2. Mannschaft gegründet. Im Vordergrund standen die sportliche Betätigung und die Pflege der Kameradschaft, aber auch der Wille zu erfolgreichen Spielen. Je nach Saison fanden zwischen 15 und 25 Spiele statt, vorzugsweise gegen Mannschaften, die einen Rasenplatz anzubieten hatten. Leider befindet sich in Bockenau nur ein Hartplatz, der gegenüber einem Rasenplatz viele Nachteile aufweist. Besonders in den heißen Sommermonaten kam es zu Staubbelästigungen und schmerzlichen und häßlichen Hautabschürfungen, wenn man im Zweikampf zu Fall kam oder auch nur ausrutschte. Auch ohne äußeren Blessuren merkt ein älterer Spieler den Hartplatz
in fast jedem Muskel und jedem Gelenk. In der regenreicheren Zeit war der Platz dagegen gut bespielbar, aber auch nur dann, wenn er entsprechend aufbereitet worden war. Leider wurde der Platz zu selten gewartet. Jedes Jahr fand zu Beginn der Spielsaison im Frühjahr eine Generalreinigung statt und der Platz sah danach wieder fast wie neu aus!

Die Spieler der AH verkörperten eine verschworene Gemeinschaft und es bildeten sich regelrechte Freundschaften, die dem Teamgeist förderlich waren. Begünstigt wurde diese Einstellung durch die Tatsache, dass auch die Freundinnen, Ehefrauen oder Lebensgefährtinnen mit einbezogen wurden, so dass diesen die "Munition zum Meckern" entzogen war. Die Altersstruktur reichte vom 30 - jährigen ewigen Jungtalent bis zum 70 - jährigen Opa, wodurch die Gemeinschaft noch gestärkt werden konnte. Fast jedes Jahr fanden Ausflüge oder aber auch Wanderungen statt, die man eigentlich nicht vergißt. Sehr gute Kontakte wurden mit Mannschaften aus Wiesmoor bei Aurich, Frechen bei Köln, Furtwangen / Schwarzwald, Dorlar / Wetzlar (Helmut Lüttger), aber auch mit Mörschied / Idar-Oberstein gepflegt. Die Ausflüge nach Wiesmoor und Frechen erfolgten mit Bussen und zogen sich mehrere Tage hin. Als Organisatoren dieser Reisen taten sich insbesondere Paul Mehlem und Jan Carls hervor, wobei Jan als Dolmetscher für die friesische Sprache fungierte.
In den Reihen der AH befand sich lange Jahre ein hervorragender Metzger, der bei Grillabenden die Regie übernahm, aber auch gerne die holde Weiblichkeit betreute. Eingeweihte kennen ihn unter dem Namen "Tonnenmann", und er erfreut sich bester Gesundheit, ob-wohl auch er schon ein gesegnetes Alter erreicht hat.

Viele Spieler hatten mehr oder weniger zusätzliche Aufgaben in der AH übernommen und sich als Spielorganisator, Spielführer, Ball- und Trikotwart, Platzabgrenzer, Trainer, Kassierer, Schriftführer etc. engagiert. Stellvertretend sollen hier die Spieler Achim Götz, Dieter Simon, Paul und Rainer Mehlem, Jürgen Klotz, Udo Leimig, Bernd Schneeberger, Gerhard Wagner und Winnie Lanz genannt werden.

So richtete auch die AH am Bockenauer Weihnachtsmarkt stets einen Stand aus, an dem die bald weit und breit bekannten " Weihnachtskartoffeln " gebraten wurden, die, allseits gelobt, reißenden Absatz fanden. Initiator war unser Sportkamerad W. Lanz. Auch grillten die AH-Spieler die besten Bratwürste bei den alljährlichen IVV - Wanderungen, was bis nach Sponheim bekannt war.
Waren im Sportheim, auf dem Sportplatz oder beim Aufbau der zuvor genannten Stände handwerkliche Spezialkenntnisse erforderlich, wurden die " Haudegen " Armin Köhler, Hermann Wagner, Hartmut Memesheimer und Helmut Höling aktiv und riefen ihre berufliche Erfahrung ab.
Das Training in den Wintermonaten fand in der alten Schulturnhalle statt und erfreute sich größter Beliebtheit, was sich in hohen Teilnehmerzahlen ausdrückte. Bis zu seinem 70. Lebensjahr ließ ein AH-Spieler keinen Trainingsabend aus, und er verdient es , besonders erwähnt zu werden.                         
Hier gilt es nun, posthum einem Mann zu danken, der sich um den Bockenauer Fußball sehr verdient gemacht hat: Karl-Heinz Schneider, von Freunden meist Charly genannt.
Nach seiner aktiven Fußballzeit trainierte er jahrelang mit großem persönlichen Engagement die A-Jugendmannschaften des TSV. An manchen Samstagen musste er, wenn zu wenig Autos zur Verfügung standen, mehrmals die Strecke zum auswärtigen Spielort fahren, so z.B. nach Schweinschied, um die Mannschaft zu komplettieren. Zwei Jahre diente er als 2. Vorsitzender, zwei weitere Jahre als 1. Beisitzer dem TSV. Von Beginn an spielte er in der Bockenauer AH, deren Ehrenspielführer er zur  25-Jahr-Feier der AH wurde. In einer denkwürdigen Zeremonie wurde er gemeinsam mit einem Göttschieder Sportskamerad in seinem 70. Lebensjahr (!) als noch aktiver AH-Fußballer mit einem Sonderpreis des SWFV geehrt. Diese Ehrung sollte von dem ehemaligen Nationalspieler Lothar Emmerich - genannt Emma - durchgeführt werden, doch hatte dieser zu tief ins Glas geschaut, so dass der Göttschieder 1. Vorsitzende die Ehrung durchführt.
Stets höflich, freundlich, bescheiden und hilfsbereit bleibt Charly uns in bester Erinnerung. Im Laufe der Jahre hatten sich auch auswärtige Spieler der AH angeschlossen, was sich positiv auswirkte.
In den letzten Jahren wären die Spieler Rüdiger Kaminski, Helmut Kötz und Erhard Riepert zu nennen.
Nach der " Wende " hatte sich ein angehender Förster aus Thüringen der AH-Mannschaft angeschlossen und etliche Tore geschossen. Dieser leistete ein Praktikum im Forstamt Entenpfuhl ab und überredete uns zu einer Spezialität. Er schoß ein Wildschwein und wollte es nach ostdeutscher Art herrichten. Aus dem genannten Grund fertigte Helmut Kötz aus Steinhardt einen Metallbräter und darin verschwand das arme Wildschwein, das zuvor seinen Pelzmantel ausziehen mußte. Nach stundenlangem Braten war der Schwarzkittel gar und es fand eine unvergessliche Feier statt, wie bei Asterix und Obelix.

AH-Spieler blieben ihrer Mannschaft lange treu. Diese bewiesen die Spieler Achim Götz und Udo Leimig. Zusammen mit ihren Söhnen Timo und Dirk kickten sie noch gemeinsam, überließen diesen jedoch die Laufarbeit.

1993 feierte die AH ihr 25-jähriges Bestehen. Auf dem Sportplatz spielten vier befreundete Mannschaften, und daran schloß sich ein Festabend in der Schulturnhalle an. Für diesen Abend hatten einige BockenauerAH-Spieler ein Theaterstück einstudiert bzw. zelebriert, was die begeisterten Zuschauer zu Beifallsstürmen hinriß. Schauspielerische Fähigkeiten bewiesen Gisela Götz mit Gatte und Tochter, Jürgen Klotz, Andy Capallo und Gerhard Wagner.
Nach und nach wurde die Personaldecke der AH-Mannschaft dünner, was auch zu Spielabsagen führte.

Gründe waren das Alter, Verletzungen, der Wechsel zu anderen Sportarten, aber auch, daß mangels aktiver Mannschaften keiner mehr in die AH Nachwuchs. Notgedrungen mussten Fusionen mit Nachbarvereinen ins Auge gefaßt werden, damit der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden konnte.
In den letzten Jahren verstarben die ehemaligen AH-Spieler Bernd Will, Egon Peitz sowie Karl-Heinz Schneider, die wir stets in Erinnerung behalten werden.

Es bleibt zu wünschen, daß Bockenau wieder aktive Mannschaften ins Leben ruft und somit die Abteilung Fußball erhalten werden kann.                                    

Udo Leimig und Gerhard Wagner